Offshore-Testfeld alpha ventus
alpha ventus ist der erste deutsche Offshore-Windpark, der auf hoher See errichtet wird. Mit dem Pilotprojekt werden rund 45 Kilometer vor der Küste Borkums grundlegende Erfahrungen mit Bau und Betrieb eines Offshore-Windparks gesammelt. Im Testfeld alpha ventus kommen insgesamt zwölf Windenergieanlagen der Fünf-Megawatt-Klasse zum Einsatz: sechs Anlagen des Typs AREVA Multibrid M5000 sowie sechs Anlagen der REpower 5M. Darüber hinaus werden für die Windenergieanlagen zwei Arten von Stahlfundamenten eingesetzt. Während die AREVA Multibrid-Anlagen auf sogenannten Tripods stehen, werden für die REpower-Anlagen sogenannte Jacket-Fundamente gewählt.
Zum ersten Mal werden solche Anlagen küstenfern in 30 Meter Wassertiefe errichtet und betrieben. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse werden in Konstruktion, Bau und Betrieb zukünftiger Offshore-Windenergieanlagen einfließen. EWE, E.ON und Vattenfall haben für die Realisierung des Windparks alpha ventus die "Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG" (DOTI) gegründet. Unter der Bezeichnung "Borkum West" hat DOTI die Genehmigungsrechte an dem Testfeld von der "Stiftung der Deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See" (Stiftung Offshore-Windenergie) gepachtet. Die AMBAU GmbH liefert für dieses Projekt alle zwölf Türme. Die ersten Türme werden zurzeit montiert.

